Surf Glossar
Surfology, Encyclopedia of Surfing

Kelly Slater

Robert Kelly Slater ist am 11. Februar 1972 in Cocoa Beach, Florida geboren. Er ist ein US-amerikanischer Profisurfer und zehnfacher Weltmeister im Profisurfen der ASP.

Kelly Slater gewann 1992 mit 19, als bisher jüngster Surfer, die Weltmeisterschaft. Mit fünf Titeln in Folge dominierte Slater die Profiszene im Surfen von 1994 bis 1998. Danach erklärte er seinen Rücktritt, da er alles erreicht habe und ihn sein eigener Ehrgeiz zerstöre. In den darauffolgenden Jahren reiste er um die Welt und drehte unter anderem alternative Surffilme. 2002 erkrankte sein Vater an Krebs; Slater verschob sein Comeback, um sich um diesen zu kümmern.

2003, im Jahr seines Comebacks, verlor er im allerletzten Contest der Saison den Titel an Andy Irons, was zugleich seine schlimmste Niederlage bedeutete. 2005 hatte sich Kelly Slater zu alter Form emporgearbeitet und gewann seinen insgesamt siebten Titel. Seinen achten Titel sicherte er sich vorzeitig am 13. Oktober 2006 beim Contest in Mundaka. Den neunten Titel sicherte er sich ebenfalls beim Contest in Mundaka am 3. Oktober 2008. Der US-Amerikaner hat damit mehr Weltmeisterschaften gewonnen als je ein Surfer zuvor. Im Jahr 2010 konnte sich Slater bereits im neunten von insgesamt zehn Veranstaltungen in der ASP World Tour seinen 10. Weltmeistertitel sichern. Dies gelang ihm durch einen fulminanten Sieg (18,87 von maximal 20 möglichen Punkten) im Viertelfinale des Events in Puerto Rico. Sein Abstand zu seinem größten Mitkonkurrenten Jordy Smith war damit unaufholbar.

Kelly Slater war mit Pamela Anderson und Gisele Bündchen liiert und wird daher in den Medien gern als Frauenliebling bezeichnet.[1] Des Weiteren ist er gut mit Cameron Diaz befreundet.

Sein Surftalent verhalf ihm auch zum Sprung ins Fernsehen. Von 1992 bis 1993 spielte er für eine Staffel in der Fernsehserie Baywatch mit. Ein Computerspiel ist nach ihm benannt. Kelly Slater verfügt über millionenschwere Werbeverträge; sein Hauptsponsor ist Quiksilver, an denen er 3% der Aktien hält[2] . Aufgrund dieser Aktivitäten werfen ihm Kritiker aus der Surfszene vor, die Seele des Sports verraten zu haben. (Quelle Wikipedia)

Zurück


Top