Surf Glossar
Surfology, Encyclopedia of Surfing

Shortboard

Die Revolution des Shortboards wurde von den Amerikanern ausgelöst. Was früher noch lange und unbewegliche Bretter waren, wurden schnell immer kürzere „Plastikmaschinen“. Die Länge der Bretter betrug nur noch knapp 2,50m und McTavish entwickelten dann das v-förmige Unterwasserschiff. Das war ein Surfbrett, das nicht mehr wie früher hinten abgerundet, sondern v-förmig hinten eingeschnitten war. Mit dem Shortboard begann eine Phase des Experimentierens. Schnellere Manöver waren möglich und ein aggressiverer Stil entwickelte sich. Spins und schnelle Turns standen an der Tagesordnung.
1980 entwickelte der australische Surfer Simon Anderson ein Brett mit 3 kleineren Finnen am Ende des Brettes: das Thrusterboard. Damit sollte eine bessere Stabilität des Brettes in der Welle gewährleistet werden. Jetzt konnte man mit dem hinteren Fuß am Ende des Brettes stehen und eine schnellere Gewichtsverlagerung war möglich. Die Wellen ließen sich so besser ausfahren. 1985 verschwanden dann auch die letzten Long- oder Kneeboards von der Bildfläche. Die gerade mal 7 Pfund schweren und 5,5 Fuß langen Bretter ließen nun immer „Verrückteres“ zu. Die neuen Surfbretter waren quasi die Skateboards im Wasser. Es wurde auch ziemlich schnell die Psychologie des Skateboardens übernommen. Tricks und Bewegungen wurden kopiert. Spaßeshalber sagte Anderson einmal: „Man konnte meinen, dass die Surfer sich mehr in der Luft befanden als im Wasser.“
(Quelle surfgeschichte.com)

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