Surf Glossar
Surfology, Encyclopedia of Surfing

Surfboom

Der Surfboom fand seinen Höhepunkt inmitten freiheitssuchender Jugendlicher. Um den ganzen Tag zu surfen und nicht arbeiten und vor allem nicht vom Strand weg zu müssen, waren viele Cracks der Surfszene darauf angewiesen einen Weg zu finden, wie sie Arbeit mit Vergnügen verbinden könnten. Mit den ständig laufenden Surffilmen faszinierte man auch die Leute, die eigentlich weit weg vom Strand und inmitten eines Großstadtdschungels ihr Zuhause hatten. Was lag da also näher, als diesen Leuten davon zu berichten und zu zeigen wie so ein Surferleben aussah? So kamen ständig neue Zeitschriften, Zeitungen, Bücher, Bilder und Reportagen auf den Markt, mit denen sich die Surfer ihren Lebensunterhalt finanzierten. John Severson rief damals die noch heute bekannteste und meistgelesenste Surfzeitschrift „Surfer“ ins Leben. Diese Medien förderten die Entwicklung des Sportes ungemein. Sportler in Australien, San Diego oder Cape Hatters erfuhren sofort, was in Hawaii oder Malibu passierte. Sie konnten verfolgen, welche Art von Boards und welche Manöver angesagt waren, welche Unterschiede es gab und was alles mit so einer Welle möglich war.
(Quelle surfgeschichte.com)

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