Surf Glossar
Surfology, Encyclopedia of Surfing

Welle

Bei Wasserwellen handelt es sich im weitesten Sinne um Oberflächenwellen an der Grenzfläche zwischen Wasser und Luft. Nach Munk sind damit alle an der Wasseroberfläche wahrnehmbaren Wasserspiegelauslenkungen mit Perioden von Zehntelsekunden bis Stunden (Gezeitenwelle) gemeint.
Klassifikation der Meereswellen nach Munk: Bezeichnungen, anregende Kräfte und relative Amplituden Wasserwellen sind gekennzeichnet durch ausladende Täler und spitze Kämme.

Bei Wellenlängen kleiner 2 cm bestimmt die Oberflächenspannung des Wassers (oder allgemeiner der Flüssigkeit) die Eigenschaften der Kapillarwellen. Bei größeren Wellenlängen sind die Massenträgheit, die Erdanziehungskraft und die dadurch bedingten Druck- und Bewegungsänderungen bestimmend für die Eigenschaften der Schwerewelle.

Wellenentstehung
Die dominierende Anregungskraft stellt der Wind dar, der verantwortlich ist für den Seegang auf den Meeren. Ins Wasser geworfene Steine und Strömungshindernisse erzeugen Wellen, fahrende Schiffe begleitet eine Bugwelle. Seebeben können Tsunamis hervorrufen. Auf letztere sowie auf Gezeitenwellen soll an dieser Stelle kein weiterer Bezug genommen werden, sondern vorzugsweise wind-erzeugte Oberflächenwellen des Meeres in Abhängigkeit von der Wassertiefe behandelt werden.
(Quelle Wikipedia)

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